Über uns


Wir sind ein Männergesangverein mit mehr als 30 aktiven Mitgliedern im Dorstener Norden. Nach dem Singen kommt bei uns die Geselligkeit nicht zu kurz. Wir feiern gerne und einmal im Jahr wird eine Studienreise veranstaltet, wobei uns auch unsere Frauen begleiten.  Der Altersdurchschnitt unserer Sänger liegt bei über 70 Jahren. Darum würden wir es begrüßen, wenn neue Mitglieder beitreten und damit für den Fortbestand des Chores sorgen würden.

 

Geschichtliches

Der MGV "Liederkranz 1946" Wulfen wurde am 18. August 1946 im Hotel Humbert durch 11 Männer gegründet. Der Name Liederkranz war in Deutschland für Chöre sehr verbreitet und wurde für diesen Verein gewählt, weil es von 1923 bis 1927 schon einmal einen Männerchor mit gleichem Namen gab. Von den Gründungsmitgliedern ist noch ein Sangesbruder aktiver Sänger und ein weiterer passives Mitglied.

Der MGV singt regelmäßig am Ehrenmal zum Volkstrauertag und ebenso am Samstag des Schützenfestes zur Ehrung der Toten. Außerdem nimmt der Chor seit 1992 am Weihnachtsmarkt um die St. Matthäuskirche teil. Beim Weihnachtskonzert in der St. Matthäuskirche ist der MGV abwechselnd mit dem Kirchenchor und dem Cantus Vivendi ausrichtender Verein. Ebenso singt er seit vielen Jahren zur Eröffnung des Weihnachtsbasars in der AWO.

Am 21. Juni 1986 singt der MGV "Liederkranz" während einer Sängerreise in die Partnerstadt Ernée in einer Messe auf dem Mont St. Michel in Nordfrankreich. Er ist der erste deutsche Chor, dem das nach dem 2. Weltkrieg gestattet wurde.

Viele Jahre lang feierte der MGV zusammen mit dem Kirchenchor Karneval. Bei diesen gut besuchten Feiern trat Gustav Denker als Büttenredner und Sänger selbstverfasster Lieder auf.

Einige Zeit saßen bei diesen Karnevalssitzungen 11 Männer im Elferrat, die auf den Vornamen Josef hörten. Welcher Karnevalsverein kann das von sich behaupten?

Bei einer Karnevalsfeier wurde dem 1. Vorsitzenden ein bunter Umschlag überreicht. Laut Chronik des MGV befand sich darin ein 30 DM Schein. Leider ist dieses Unikat im Laufe der Zeit verloren gegangen.

Am 17. November 1991 sollte der MGV wie jedes Jahr am Ehrenmal zum Volkstrauertag singen. Da der Dirigent verhindert war und der Ersatzdirigent zu spät kam schwieg der Chor ausnahmsweise einmal zu Ehren der Toten.

Zum 50. Geburtstag eines Sängers wurde das Lembecker "Stenen Hues" zum Freistaat Bayern erklärt. Der Grund dafür: Dieser Sänger war gebürtiger Bayer und ihm sollte, zumindest an diesem Tag, ein wenig Heimatgefühl in der Fremde vermittelt werden. Das echte Wappen durfte er nach der Feier natürlich behalten.

Zu Pfingsten begeben sich einige Sänger traditionell auf eine Fahrradtour. Früher führten diese Touren nach Holsten, wo die Kirche eine urige Übernachtungsmöglichkeit unterhielt. In den letzten Jahren führen die Fahrten jedoch jeweils zu anderen Zielen.

Bei den Jahreshauptversammlungen des MGV steht als erster Punkt immer das gemeinsame Essen. Diese Tradition schlug der damalige 1. Vorsitzende H.J. Schwingenheuer 1964 vor. Der Grund:"...damit später bei Abhandlung der Tagesordnungspunkte wegen vorzeitiger Müdigkeit nicht mehr soviel gemeckert werden kann."



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